Info und Konzept zu unseren Schulbesuchs- und Lesehunde
Wichtiger Hinweis: Gerne können Sie Anfragen stellen. Eine Ausführung ist Derzeit noch nicht möglich, da wir aktuell noch auf die Genehmigung nach §11 Tierschutzgesetz wartem.
Schulbesuchs- und Lesehunde
Für Kindergärten, SVE, Grund- und Förderschulen
„COLLIEGLÜCK“
Unser Leitgedanke:
„Ein Collie kann Türen öffnen, für die es manchmal keinen Schlüssel gibt!“
Inhalt
Collieglück, Kurzbeschreibung
Projektleitung, Fachliche Grundhaltung
Warum der Hund? Zielgruppe
Projektziele
Förderangebote
Fördermodul Kindergarten
Fördermodul SVE
Fördermodul Grund- und Förderschule
Beispiel einer 45 Minuten Fördereinheit
Projektformate für Einrichtungen
Zusammenarbeit mit der Einrichtung
Dokumentation und Evaluation
Qualitätssicherung
Tierwohl
Hygiene und Sicherheit
Kinderschutz
Voraussetzungen für den Einsatz
Nutzen für die Einrichtung
Finanzierung
Mögliche Zusatzangebote
Beispiel Jahreskooperation
Pädagogisches Leitbild
Unser Qualitätsversprechen
Schlusswort
COLLIEGLÜCK
Sprache entdecken – Lesen lernen – Selbstvertrauen stärken
Tiergestützte Sprach-, Kommunikations- und Leseförderung für Kinder in Kindertageseinrichtungen, SVE und Grund- und Förderschulen
Projektleitung:
Maria Ramspeck
Qualifikation:
Heilerziehungspflegerin
Heilpädagogische Unterrichtshilfe
Diplom-Therapeutin für tiergestützte Therapie
Hundeführerin zertifizierter Therapie-, Schul- und Lesehunde
Großgoldenes Hundeführer Sportabzeichen
1. Kurzbeschreibung
COLLIEGLÜCK ist ein tiergestütztes Förderangebot für Kinder im Kindergarten-, SVE- und Grundschulalter.
Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Sprache, Kommunikation, Literacy, Lesekompetenz, Konzentration und sozial-emotionalen Fähigkeiten.
Die Besonderheit des Projektes liegt in der Verbindung von heilpädagogischer Fachkompetenz mit dem professionellen Einsatz zertifizierter Therapie-, Schul- und Lesehunde.
Die Hunde werden dabei nicht als bloße „Motivation“ eingesetzt. Vielmehr werden sie gezielt und verantwortungsvoll in pädagogisch geplante Förderprozesse einbezogen.
Das Kind steht im Mittelpunkt.
Der Hund schafft einen besonderen Beziehungs- und Lernraum, in dem Kinder Sprache erleben, ausprobieren und anwenden können – häufig mit weniger Leistungsdruck und größerer Freude.
2. Die Projektleitung
Die Projektleitung verfügt über eine interdisziplinäre Qualifikation aus den Bereichen Pädagogik, Heilpädagogik, Förderung und tiergestützter Intervention.
Als Heilerziehungspflegerin besteht eine fundierte pädagogische und sozialpädagogische Grundlage für die Begleitung und Förderung von Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungs- und Unterstützungsbedarfen.
Durch die Qualifikation als heilpädagogische Unterrichtshilfe liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der individuellen Förderung, Entwicklungsbegleitung und ressourcenorientierten Arbeit mit Kindern.
Ergänzt wird dieses Fachprofil durch die Qualifikation als Diplom-Therapeutin für tiergestützte Therapie.
Damit verbindet das Projekt die pädagogische und heilpädagogische Arbeit mit einer professionellen tiergestützten Vorgehensweise.
Die eingesetzten Hunde sind als Therapie-, Schul- und Lesehunde zertifiziert.
Diese Kombination stellt ein wesentliches Qualitätsmerkmal des Projektes dar.
3. Fachliche Grundhaltung
COLLIEGLÜCK arbeitet ressourcenorientiert.
Nicht die Frage
„Was kann das Kind noch nicht?“
steht im Vordergrund, sondern:
„Was kann das Kind bereits – und wie können wir daran anknüpfen?“
Kinder sollen Sprache und Lesen nicht ausschließlich als Leistungsanforderung erleben.
Sie sollen erfahren:
- Ich kann sprechen.
- Ich kann erzählen.
- Ich kann vorlesen.
- Ich kann etwas bewirken.
- Ich werde gehört.
- Ich darf Fehler machen.
- Ich kann etwas schaffen.
Der Hund unterstützt dabei als sozialer und emotionaler Türöffner
4. Warum der Hund?
Ein Hund kann im pädagogischen Setting eine besondere Beziehungsmöglichkeit schaffen.
Der Hund bewertet das Kind nicht nach schulischen Leistungen. Er korrigiert keine Aussprache, bewertet keine Lesefehler und vergibt keine Noten.
Dadurch kann eine Situation entstehen, in der Kinder sich eher trauen,
laut zu sprechen, vorzulesen, Geschichten zu erzählen, Fragen zu beantworten, neue Wörter auszuprobieren, Fehler zu machen, mit anderen zu kommunizieren.
Die tiergestützte Intervention wird dabei immer mit einem konkreten pädagogischen Ziel verbunden.
ESAAT beschreibt tiergestützte Intervention als Oberbegriff für zielorientierte Maßnahmen unter Einbeziehung eines Tieres und hebt insbesondere die klare Zielorientierung sowie die fachliche Planung und Qualitätssicherung hervor.
5. Zielgruppen
COLLIEGLÜCK richtet sich an Kinder im Alter von etwa 3 bis 10 Jahren und kann individuell an die jeweilige Einrichtung angepasst werden.
Kindertageseinrichtungen
Förderung von:
Sprachentwicklung, Wortschatz, Sprachverständnis, Erzählen, Zuhören, Kommunikation,
phonologischer Bewusstheit, Literacy, sozial-emotionalen Kompetenzen
Schulvorbereitende Einrichtungen (SVE)
Schwerpunkte:
Sprache, Kommunikation, Konzentration, Wahrnehmung, Selbstständigkeit, soziale Kompetenzen, Vorbereitung auf schulische Lernprozesse.
Grund- und Förderschule:
Schwerpunkte:
Leseflüssigkeit, Lesegenauigkeit, Leseverständnis, Lesemotivation, mündliche Sprachkompetenz, Wortschatz, Erzählen und Beschreiben, Konzentration, Selbstvertrauen
Besonders angesprochen werden Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, beispielsweise bei Sprachförderbedarf, Leseschwierigkeiten, Deutsch als Zweitsprache oder Unsicherheiten im sprachlichen und sozialen Bereich.
Eine individuelle Abstimmung mit der jeweiligen Einrichtung ist Voraussetzung.
Besonders geeignet für den HSU-Unterricht der 3. und 4. Klassen
Der Schulbesuchshund lässt sich besonders gut mit dem Heimat- und Sachunterricht der Jahrgangsstufen 3 und 4 verbinden. Im LehrplanPLUS Bayern bieten sich insbesondere die Lernbereiche zu Tieren, Pflanzen und Lebensräumen, zu Verhalten und Verantwortung sowie zu Gesundheit, Gefühlen und Wohlbefinden an.
Mögliche Themen sind: Körperbau und Sinne des Hundes, insbesondere der Geruchssinn; Ernährung, Pflege, Bewegung und Ruhe; Wolf und Hund; Verhalten und Körpersprache; artgerechte Haltung; Verantwortung und Tierschutz; sowie Regeln für einen sicheren Umgang mit Hunden.
Der Hund ermöglicht Lernen aus erster Hand. Die Kinder können beobachten, Fragen entwickeln, Vermutungen aufstellen, dokumentieren und Ergebnisse beschreiben. So werden fachliches Lernen und praktisches, handlungsorientiertes Lernen miteinander verbunden.
6. Projektziele
6.1 Sprachliche Ziele
Die Kinder sollen:
- ihren aktiven und passiven Wortschatz erweitern,
- längere und grammatikalisch komplexere Sätze bilden,
- Erlebnisse und Geschichten strukturiert erzählen,
- Gesprächsregeln anwenden,
- Fragen verstehen und beantworten,
- aufmerksam zuhören,
- ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit erweitern.
6.2. Ziele der Leseförderung
Die Kinder sollen:
- Freude am Lesen entwickeln,
- Hemmungen beim Vorlesen abbauen,
- Leseflüssigkeit verbessern,
- Lesegenauigkeit steigern,
- Inhalte verstehen und wiedergeben,
- Texte zunehmend selbstständig erschließen,
- positive Erfahrungen mit Büchern sammeln.
Ein besonderer Baustein ist das Vorlesen für den Hund.
Der Hund wird zum geduldigen Zuhörer.
Dadurch kann eine Lese-Situation entstehen, die vom Kind weniger als Prüfungssituation wahrgenommen wird.
6.3. Sozial-emotionale Ziele
Zusätzlich können gefördert werden:
- Selbstvertrauen
- Selbstwirksamkeit
- Empathie
- Verantwortungsübernahme
- Impulskontrolle
- Frustrationstoleranz
- Konzentration
- emotionale Selbstregulation
- soziale Kommunikation
7. Förderangebote
COLLIEGLÜCK kann als Einzel-, Kleingruppen- oder Gruppenangebot durchgeführt werden.
Einzelförderung
Besonders geeignet für Kinder mit einem individuellen Förderbedarf.
Beispielsweise:
„Ich lese meinem Hund vor.“
Das Kind liest gemeinsam mit der Fachkraft und dem Hund ein individuell ausgewähltes Buch.
Kleingruppenförderung
2–4 Kinder arbeiten gemeinsam.
Beispiele:
- Bildergeschichten
- gemeinsames Lesen
- Wortschatzspiele
- Geschichten erfinden
- Hundekommandos und Sprache
- Rollenspiele
- Bewegungs- und Sprachspiele
Gruppenangebote
Für Kindergarten- oder Schulgruppen können thematische Projekte durchgeführt werden.
Beispiel:
„Der Hund und seine Sprache“
Die Kinder lernen:
- Körpersprache des Hundes kennen,
- Signale zu beobachten,
- Gefühle zu benennen,
- Situationen zu beschreiben,
- Regeln zu formulieren.
Dabei entstehen zahlreiche natürliche Sprechanlässe.
8. Fördermodul Kindergarten
„Mit Pfoten Sprache entdecken“
Alter: ca. 3–6 Jahre
Inhalte:
- Bilderbuchbetrachtung
- Benennen und Beschreiben
- Farben und Formen
- Präpositionen
- Adjektive
- Verben
- Gefühle
- einfache Geschichten
- Reime
- Silben
- Zuhören
Beispiel
Der Hund trägt einen kleinen Rucksack.
Die Kinder überlegen:
Was könnte darin sein?
Daraus entstehen Fragen:
Was ist im Rucksack?
Wie fühlt sich der Gegenstand an?
Welche Farbe hat er?
Was kann man damit machen?
Wem gehört er?
Was könnte als Nächstes passieren?
Der Hund wird damit zum Ausgangspunkt für sprachliche Interaktion.
9. Fördermodul SVE
„Gemeinsam stark für die Schule“
Schwerpunkte:
- Sprache
- Aufmerksamkeit
- Wahrnehmung
- Handlungsplanung
- Motorik
- soziale Kommunikation
- Selbstständigkeit
- Regelverständnis
Beispiel:
Das Kind soll dem Hund einen einfachen Auftrag geben.
Damit dieser gelingt, muss das Kind:
- Aufmerksamkeit herstellen,
- den Hund ansprechen,
- ein Kommando formulieren,
- die Reaktion beobachten,
- angemessen reagieren.
So wird Sprache in eine konkrete Handlung eingebettet.
12. Fördermodul Grund- und Förderschule
„Lesen mit Pfote“
Das Kind liest dem Hund regelmäßig vor.
Dabei wird der Schwierigkeitsgrad individuell angepasst.
Mögliche Inhalte:
- kurze Geschichten
- Erstlesebücher
- Sachtexte
- Gedichte
- Comics
- Lesekarten
Die Fachkraft beobachtet beispielsweise:
- Leseflüssigkeit
- Lesegenauigkeit
- Lesetempo
- Betonung
- Verständnis
- Motivation
Die Entwicklung wird dokumentiert.
11. Beispiel einer 45-Minuten-Fördereinheit
Ankommen – 5 Minuten
Begrüßung des Kindes und des Hundes.
Kurzes Gespräch:
„Wie geht es dir heute?“
Sprachaktivierung – 10 Minuten
Wortschatzspiel mit dem Hund.
Beispielsweise:
„Was braucht unser Hund heute?“
Die Kinder benennen Gegenstände.
Hauptförderung – 20 Minuten
Je nach Ziel:
Lesen, Erzählen, Bildergeschichte, Wortschatz, Sprachspiel
Tiergestützte Aktivität – 5 Minuten
Das Kind arbeitet direkt mit dem Hund.
Beispielsweise:
Kommando geben, Gegenstand bringen lassen, Suchspiel, Hindernisparcours, gemeinsames Spiel
Abschluss – 5 Minuten
Das Kind reflektiert:
„Was habe ich heute geschafft?“
Der Hund verabschiedet sich.
14. Projektformate für Einrichtungen
Format A – Schnupperprojekt
4 Termine
Ideal zum Kennenlernen.
Inhalte:
- Vorstellung des Hundes
- Regeln
- Sprache
- Lesen
- tiergestützte Übungen
Format B – Förderprojekt
10 Termine
Wöchentlich eine Einheit.
Individuelle Förderziele werden gemeinsam mit der Einrichtung festgelegt.
Format C – Intensivprojekt
20 Termine
Geeignet für eine gezielte Sprach- oder Leseförderung.
Zu Beginn und am Ende erfolgt eine strukturierte Entwicklungsbeobachtung.
Format D – Jahresprojekt
Begleitung einer Einrichtung über das gesamte Schul- bzw. Kindergartenjahr.
Mögliche Schwerpunkte:
- Sprachförderung
- Leseförderung
- soziales Lernen
- tiergestützte Pädagogik
- Schulvorbereitung
13. Zusammenarbeit mit der Einrichtung
COLLIEGLÜCK versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden pädagogischen Angeboten.
Das Projekt ergänzt die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte.
Vor Beginn werden gemeinsam festgelegt:
- Zielgruppe
- Förderziele
- Gruppengröße
- Zeitrahmen
- Räumlichkeiten
- Ansprechpartner
- organisatorische Rahmenbedingungen
Eine regelmäßige Rückmeldung an die zuständigen Fachkräfte ermöglicht eine abgestimmte Förderung.
14. Dokumentation und Evaluation
Der Förderprozess wird fachlich dokumentiert.
Mögliche Beobachtungskriterien:
- Sprache
- Wortschatz
- Satzbildung
- Verständlichkeit
- Erzählen
- Gesprächsverhalten
- Lesen
- Lesegenauigkeit
- Leseflüssigkeit
- Motivation
- Textverständnis
- Sozial-emotional
- Selbstvertrauen
- Konzentration
- Kontaktaufnahme
- Frustrationstoleranz
- Verantwortungsübernahme
Die Dokumentation dient nicht der Bewertung des Kindes, sondern der transparenten Darstellung seiner Entwicklung.
15. Qualitätssicherung
Professionelle tiergestützte Intervention erfordert klare Qualitätsstandards.
Das Projekt orientiert sich deshalb an den Grundsätzen professioneller tiergestützter Intervention, insbesondere an:
- Zielorientierung
- Fachlichkeit
- Klientenorientierung
- Sicherheit
- Dokumentation
- Evaluation
- Qualitätssicherung
- Tierwohl
ESAAT unterscheidet ausdrücklich zwischen der Fachkraftqualifikation für tiergestützte Interventionen und der Ausbildung des Mensch-Tier-Teams.
Die konkreten Bezeichnungen und Zertifikate der Projektleitung und der Hunde werden in der finalen Angebotsmappe transparent ausgewiesen.
16. Tierwohl
Das Wohlbefinden der eingesetzten Hunde hat höchste Priorität.
Der Hund ist kein Arbeitsmittel.
Er ist ein Lebewesen und aktiver Partner der Intervention.
Daher werden unter anderem berücksichtigt:
- individuelle Belastbarkeit
- Einsatzdauer
- Pausenzeiten
- Rückzugsmöglichkeiten
- Gruppengröße
- Lautstärke
- körperliche und emotionale Belastung
- Gesundheitszustand
- Verhalten des Hundes
Zeigt der Hund Stress- oder Überforderungssignale, wird die Intervention angepasst oder beendet.
Diese Haltung entspricht den Qualitätsgrundsätzen der ESAAT, die ausdrücklich verlangen, Häufigkeit, Dauer und Intensität so zu gestalten, dass das Wohlbefinden des Tieres nicht beeinträchtigt wird.
17. Hygiene und Sicherheit
Vor Beginn eines Projektes werden die hygienischen und organisatorischen Rahmenbedingungen mit der jeweiligen Einrichtung abgestimmt.
Dazu gehören insbesondere:
- Gesundheitszustand des Hundes
- regelmäßige tierärztliche Kontrollen
- Parasitenprophylaxe
- Fell- und Pfotenpflege
- Händehygiene
- geeignete Räumlichkeiten
- Umgang mit Allergien
- Umgang mit Angst vor Hunden
- klare Verhaltensregeln
- Rückzugsmöglichkeit des Hundes
Die Einrichtung wird vor Beginn über die 7 notwendigen Voraussetzungen informiert.
18. Kinderschutz
Die Arbeit mit Kindern erfolgt auf Grundlage der jeweils geltenden Schutz- und Datenschutzbestimmungen der Einrichtung.
Insbesondere werden berücksichtigt:
- Einverständnisse der Sorgeberechtigten
- Datenschutz
- Schutz der Privatsphäre
- keine unbeaufsichtigten Situationen außerhalb des vereinbarten Settings
- klare Zuständigkeiten
- transparente Kommunikation mit der Einrichtung
Kinderschutzkonzepte sind auch für bayerische Kindertageseinrichtungen ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung.
19. Voraussetzungen für den Einsatz
Vor Projektbeginn wird gemeinsam mit der Einrichtung geprüft:
- geeigneter Raum
- Hygienebedingungen
- Allergien
- Ängste
- besondere Bedürfnisse einzelner Kinder
- Flucht- und Rückzugsmöglichkeiten
- Verantwortlichkeiten
- Versicherung (hat die Projektleitung)
- Einverständniserklärungen
- organisatorische Abläufe
20. Nutzen für die Einrichtung
Die Einrichtung erhält ein fachlich fundiertes Zusatzangebot, das bestehende pädagogische Arbeit ergänzt.
COLLIEGLÜCK bietet:
- individuelle Sprachförderung
- Leseförderung
- tiergestützte heilpädagogische Förderung
- Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen
- positive Lernerfahrungen
- zusätzliche Motivation
- individuelle Fördermöglichkeiten
Das Angebot kann flexibel an die Bedürfnisse der Einrichtung angepasst werden.
21. Finanzierung
Die Finanzierung kann je nach Einrichtung unterschiedlich gestaltet werden.
Mögliche Modelle:
Einzeltermine: Abrechnung pro Fördereinheit.
Förderpakete
Beispielsweise:
10-Wochen-Projekt
inklusive Planung, Durchführung und Abschlussdokumentation.
Jahreskooperation
Regelmäßiger Einsatz über das gesamte Kindergarten- oder Schuljahr.
Projektfinanzierung
Finanzierung beispielsweise über:
- Förderverein
- Träger
- Kommune
- Stiftungen
- Spenden
- Sponsoring
- projektbezogene Fördermittel
Die konkrete Preisgestaltung wird abhängig von Gruppengröße, Dauer, Anfahrt, Dokumentationsaufwand und Projektumfang kalkuliert.
22. Mögliche Zusatzangebote
COLLIEGLÜCK kann langfristig um weitere Angebote ergänzt werden.
„Hundeführerschein für Kinder“
Kinder lernen:
- Hundesprache
- richtiges Verhalten
- Körpersprache
- Sicherheit im Umgang mit Hunden
- Verantwortung
„Vorlesen mit Pfote“
Regelmäßige Lesegruppen.
„Hundeschule für Kinder“
Pädagogische Einheiten rund um Hund, Kommunikation und Verantwortung.
„Stark mit Hund“
Förderung von Selbstvertrauen, Kommunikation und sozialem Verhalten.
„Fit für die Schule“
Tiergestützte Schulvorbereitung für Vorschulkinder.
23. Beispiel für eine Jahreskooperation
September
Kennenlernen und Einführung
Oktober
Sprache und Wortschatz
November
Bildergeschichten
Dezember
Weihnachtsgeschichten mit dem Hund
Januar
Gefühle und Kommunikation
Februar
Leseförderung
März
Sachgeschichten rund um den Hund
April
Erzählen und Beschreiben
Mai
Soziales Lernen
Juni
Lesen und Präsentieren
Juli
Abschluss und Reflexion
24. Pädagogisches Leitbild
„Jedes Kind kann etwas.“
COLLIEGLÜCK möchte Kindern einen Raum geben, in dem sie ihre Fähigkeiten entdecken können.
Der Hund hört zu.
Die Fachkraft begleitet.
Das Kind handelt.
Und aus kleinen Erfolgen entsteht Selbstvertrauen.
25. Unser Qualitätsversprechen
Wir arbeiten:
- fachlich fundiert
- ressourcenorientiert
- kindzentriert
- zielorientiert
- transparent
- tierwohlorientiert
- verantwortungsvoll
Die Qualität tiergestützter Intervention wird dabei nicht allein über die Ausbildung des Hundes definiert, sondern über das Zusammenspiel von Fachkompetenz, Mensch-Tier-Beziehung, Planung, Durchführung, Dokumentation, Sicherheit und Tierwohl.
26. Schlusswort
Kinder brauchen Menschen, die ihnen etwas zutrauen.
Manchmal brauchen sie aber auch jemanden, der einfach zuhört.
Ein Hund tut genau das.
Er fragt nicht, ob ein Kind richtig oder falsch gelesen hat.
Er bewertet keine Grammatik.
Er interessiert sich nicht für Noten.
Er ist einfach da.
Diese besondere Beziehung kann einen wertvollen Zugang zu Kindern schaffen und dadurch Lern- und Entwicklungsprozesse unterstützen.
COLLIEGLÜCK verbindet diese natürliche Beziehung mit professioneller heilpädagogischer und tiergestützter Förderung.
Unser Ziel ist es, Kinder auf ihrem individuellen Weg zu begleiten:Sprache entdecken.
Lesen erleben.
Selbstvertrauen entwickeln.
Gemeinsam wachsen.





