Info und Konzept zu unseren Therapie- und Besuchshunden

Wichtiger Hinweis: Gerne können Sie anfragen und sich informieren. Eine Durchführung kann im Moment nicht ausgeführt werden, da wir noch auf die Genehmigung nach §11 Tierschutzgesetz warten.

Therapie- und Besuchshund
Für Senioreneinrichtungen, Pflegeeinrichtungen,
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen,
Tagesstätten
.

„Collieglück“

Unser Leitgedanke:

„Ein Collie kann Türen öffnen, für die es manchmal keinen Schlüssel gibt!“

COLLIEGLÜCK

Tiergestützte Therapie und Begleitung

Mit zertifizierten Therapiehunden für Menschen mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Demenz

Projektleitung

Maria Ramspeck

Qualifikationen

  • Heilerziehungspflegerin
  • Heilpädagogische Unterrichtshilfe
  • Diplom-Therapeutin für tiergestützte Therapie
  • Hundeführerin zertifizierter Therapie-, Schul- und Lesehunde
  • Inhaberin des Großgoldenen Hundeführer Sportabzeichen

Einsatzbereiche

  • Senioren- und Pflegeeinrichtungen
  • Demenztagesstätten
  • Tagespflegen
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Wohnangebote der Eingliederungshilfe
  • Förder- und Beschäftigungsstätten
  • Tagesstätten
  • weitere Einrichtungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf

1. Kurzbeschreibung

COLLIEGLÜCK – Tiergestützte Therapie und Begleitung ist ein professionelles Angebot für Menschen, die durch Alter, Behinderung, Demenz oder andere individuelle Lebenssituationen Unterstützung, Aktivierung, Begleitung und soziale Teilhabe benötigen.

Im Mittelpunkt steht die Begegnung zwischen Mensch und Hund.

Die speziell ausgebildeten und zertifizierten Therapiehunde werden gezielt in die pädagogische, heilpädagogische und therapeutische Arbeit einbezogen.

Dabei steht nicht die Leistung des Menschen im Vordergrund.

Es geht vielmehr um:

  • Beziehung
  • Begegnung
  • Kommunikation
  • Aktivierung
  • Teilhabe
  • Selbstwirksamkeit
  • Lebensqualität

Die tiergestützte Intervention wird individuell geplant und an die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Ziele der jeweiligen Person angepasst.

2. Fachliche Qualifikation

Die Projektleitung verfügt über eine interdisziplinäre Qualifikation und verbindet unterschiedliche Fachbereiche miteinander.

Als Heilerziehungspflegerin besteht eine umfassende pädagogische und sozialpflegerische Fachkompetenz für die Begleitung von Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. 32 Jahre Berufserfahrung in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung, sowie in der Tagesstätte.

Als heilpädagogische Unterrichtshilfe liegen zusätzliche Kompetenzen in der individuellen Förderung, Entwicklungsbegleitung und ressourcenorientierten Arbeit vor.

Die Qualifikation als Diplom-Therapeutin für tiergestützte Therapie bildet die Grundlage für die professionelle Planung und Durchführung tiergestützter Interventionen. 15 Jahre Berufserfahrung.

Die eingesetzten Hunde verfügen über eine Zertifizierung als Therapie-, Schul- und Lesehunde und sind als solche Haftpflichtversichert.

Die Verbindung von Fachkraft und ausgebildetem Mensch-Hund-Team bildet die Grundlage für ein qualitätsorientiertes Angebot.

3. Grundhaltung

COLLIEGLÜCK arbeitet nach einem ressourcenorientierten Menschenbild.

Nicht die Einschränkung steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten, Interessen und Möglichkeiten.

Der zentrale Gedanke lautet:

„Was kann der Mensch – und wie können wir daran anknüpfen?“

Jeder Mensch soll die Möglichkeit erhalten, sich entsprechend seiner individuellen Möglichkeiten einzubringen und positive Erfahrungen zu sammeln.

Dabei können auch kleinste Reaktionen von großer Bedeutung sein:

  • Ein Blick
  • Eine Berührung
  • Ein Lächeln
  • Eine Bewegung
  • Ein gesprochenes Wort
  • Eine Erinnerung
  • Eine selbstständig ausgeführte Handlung

4. Warum der Therapiehund?

Der Hund begegnet dem Menschen unmittelbar und wertfrei.

Er interessiert sich nicht für Behinderung, Alter, Diagnosen oder Einschränkungen.

  • Kontakt erleichtern,
  • Kommunikation anregen,
  • Motivation erhöhen,
  • Aktivität fördern,
  • Erinnerungen wecken,
  • emotionale Nähe ermöglichen,
  • soziale Interaktion unterstützen,
  • Freude und Abwechslung in den Alltag bringen.

Der Hund ist dabei kein „Werkzeug“.

Er ist ein aktiver Partner der Intervention.

5. Zielgruppen

Das Angebot richtet sich insbesondere an:

Seniorinnen und Senioren

  • in stationären Pflegeeinrichtungen
  • in Seniorenheimen
  • in Tagespflegeeinrichtungen
  • in betreuten Wohnformen

Menschen mit Demenz

  • Tagespflegen
  • stationäre Einrichtungen
  • ambulante bzw. teilstationäre Angebote

Menschen mit Behinderung

  • Wohnformen
  • besondere Wohnformen
  • Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Förderstätten
  • Tagesstätten
  • Beschäftigungsangebote

Die Angebote können für Menschen mit körperlicher, geistiger, seelischer oder mehrfacher Behinderung angepasst werden.

6. Ziele der tiergestützten Intervention

Die konkreten Ziele werden individuell festgelegt.

Mögliche Zielbereiche sind:

Soziale Ziele

  • soziale Interaktion
  • Gemeinschaft erleben
  • Kommunikation mit anderen
  • Teilhabe

Emotionale Ziele

  • Wohlbefinden
  • Selbstvertrauen
  • emotionale Stabilisierung
  • Freude
  • Sicherheit
  • Stressreduktion

 

 

 

Kognitive Ziele

  • Aufmerksamkeit
  • Orientierung
  • Erinnerungsfähigkeit
  • Konzentration
  • Handlungsplanung

Motorische Ziele

  • Bewegungsanreize
  • Koordination
  • Greifen
  • gezielte Arm- und Handbewegungen
  • Mobilisation im Rahmen der individuellen Möglichkeiten

Kommunikationsziele

  • Sprache anregen
  • Wünsche äußern
  • Bedürfnisse kommunizieren
  • nonverbale Kommunikation fördern
  • Gesprächsanlässe schaffen

7. Tiergestützte Therapie und Begleitung

COLLIEGLÜCK kann unterschiedliche Formen tiergestützter Intervention anbieten.

Einzelsetting

Besonders geeignet für:

  • Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf
  • Menschen mit Demenz
  • Menschen mit eingeschränkter Kommunikation
  • Menschen mit individuellen Förderzielen

 

2–5 Personen.

Mögliche Inhalte:

  • gemeinsame Aktivierung
  • Kommunikation
  • Spiele
  • Bewegung
  • Erinnerungsarbeit
  • Hundepflege
  • gemeinsames Erzählen

Gruppenangebot

Für größere Gruppen können thematische Einheiten angeboten werden.

Dabei wird der direkte Kontakt mit dem Hund entsprechend der Belastbarkeit des Tieres organisiert.

8. Tiergestützte Arbeit im Seniorenheim

Der Besuch eines Therapiehundes kann eine wertvolle Abwechslung im Alltag älterer Menschen darstellen.

Mögliche Aktivitäten:

  • Streicheln
  • Bürsten
  • Füttern
  • Leckerli geben
  • Ball rollen
  • Suchspiele
  • gemeinsames Sitzen
  • Spaziergänge, sofern möglich
  • Gespräche über frühere Haustiere
  • Betrachtung von Tierbildern

Die Aktivitäten werden individuell an die Fähigkeiten und die Tagesform angepasst.

9. Aktivierung und Bewegung

Der Hund kann gezielt genutzt werden, um Bewegungsimpulse zu setzen.

Beispiele:

„Bring dem Hund den Ball.“

„Gib dem Hund das Leckerli.“

„Bürste den Hund.“

„Verstecke das Spielzeug.“

Solche Handlungen können unterschiedliche Bewegungs- und Wahrnehmungsbereiche ansprechen.

Dabei geht es nicht um sportliche Leistung.

Es geht darum, Bewegung sinnvoll und motivierend in eine Beziehungssituation einzubetten.

10. Biografiearbeit

Tiere können starke Erinnerungen auslösen.

Ein Hund kann beispielsweise Gespräche über frühere Haustiere, die eigene Familie oder die Kindheit anregen.

Mögliche Fragen:

  • „Hatten Sie früher ein Haustier?“
  • „Wie hieß Ihr Hund?“
  • „Wer hat sich um ihn gekümmert?“
  • „Was haben Sie mit ihm erlebt?“
  • „Gab es Tiere auf dem Bauernhof?“

Aus diesen Impulsen können persönliche Geschichten entstehen.

Die Biografie des Menschen wird zum Ausgangspunkt der Begegnung.

11. Menschen mit Demenz

Ein besonderer Schwerpunkt von COLLIEGLÜCK liegt auf der tiergestützten Begleitung von Menschen mit Demenz.

Menschen mit Demenz können durch die zunehmenden kognitiven Einschränkungen Schwierigkeiten haben, sich verbal auszudrücken oder neue Informationen zu verarbeiten.

Der Hund bietet einen unmittelbaren, sinnlich erfahrbaren Kontakt.

  • Kontaktaufnahme
  • emotionale Aktivierung
  • Förderung von Aufmerksamkeit
  • Anregung von Erinnerungen
  • Förderung von Kommunikation
  • soziale Teilhabe
  • Aktivierung vorhandener Fähigkeiten
  • Steigerung des subjektiven Wohlbefindens

Die Arbeit orientiert sich an der jeweiligen Person und nicht ausschließlich an ihrer Diagnose.

12. „Erinnerungen auf vier Pfoten“

Dieses spezielle Angebot verbindet tiergestützte Intervention mit Biografiearbeit.

Mögliche Themen:

  • Haustiere
  • Kindheit
  • Familie
  • Beruf
  • Bauernhof
  • frühere Wohnorte
  • Feste und Traditionen
  • Erlebnisse mit Tieren

Unterstützt werden können die Gespräche durch:

  • Bilder
  • Gegenstände
  • Tiergeschichten
  • Fotos
  • Musik
  • bekannte Geräusche

Der Hund dient dabei als emotionaler und sozialer Impulsgeber.

13. Demenztagesstätte

Für Demenztagesstätten kann ein regelmäßiges Gruppenangebot entwickelt werden.

Beispiel: „Ein Vormittag mit dem Therapiehund“

1. Begrüßung

Gemeinsame Kontaktaufnahme mit dem Hund.

2. Aktivierung

  • Bürsten
  • Füttern
  • kleine Bewegungsübungen

3. Erinnerungsrunde

Gespräche über Tiere und persönliche Erlebnisse.

4. Gemeinsame Aktivität

  • Suchspiel
  • Ballspiel
  • einfache Aufgaben
  • Musik und Bewegung

5. Abschluss

Ruhiger Kontakt und Verabschiedung.

 

 

14. Menschen mit Behinderung

COLLIEGLÜCK richtet sich auch an Menschen mit unterschiedlichen Formen von Behinderung.

Die Angebote können an individuelle Fähigkeiten angepasst werden.

Mögliche Ziele:

  • Kommunikation
  • Selbstständigkeit
  • Wahrnehmung
  • Motorik
  • soziale Kompetenz
  • Selbstwirksamkeit
  • emotionale Stabilität
  • Teilhabe
  • Aktivierung

Dabei wird nicht von einem standardisierten Leistungsniveau ausgegangen.

Jede Person erhält Aufgaben, die zu ihren individuellen Möglichkeiten passen.

15. Kommunikation fördern

Der Hund kann einen natürlichen Anlass zur Kommunikation schaffen.

Eine Person kann beispielsweise:

  • den Hund begrüßen,
  • einen Namen sagen,
  • ein Kommando geben,
  • einen Gegenstand auswählen,
  • auf etwas zeigen,
  • Wünsche äußern,
  • Fragen beantworten,
  • eine Handlung kommentieren.

Auch nonverbale Kommunikation kann gezielt einbezogen werden.

Blickkontakt, Gesten, Körperhaltung, Berührung und Mimik können wichtige Bestandteile der Interaktion sein.

 

16. Förderung der Selbstständigkeit

Tiergestützte Arbeit kann in alltägliche Handlungsschritte eingebettet werden.

Beispiel:

„Wir kümmern uns gemeinsam um den Hund.“

Die Person:

  1. holt den Napf,
  2. füllt das Futter ein,
  3. bringt den Napf,
  4. spricht den Hund an,
  5. gibt das Futter,
  6. räumt anschließend gemeinsam auf.

Eine solche Alltagshandlung kann gleichzeitig fördern:

  • Wahrnehmung
  • Kommunikation
  • Planung
  • Aufmerksamkeit
  • Selbstständigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Motorik

17. Soziale Teilhabe

Der Hund kann Menschen miteinander verbinden.

Ein gemeinsames Gespräch über den Hund kann leichter entstehen als ein abstraktes Gespräch.

Beispielsweise:

„Was glauben Sie, was er jetzt machen möchte?“

„Wer möchte ihm den Ball geben?“

„Wie fühlt er sich gerade?“

Dadurch entstehen natürliche Gesprächs- und Begegnungssituationen.

18. Emotionale Begleitung

Der Hund kann Nähe und emotionale Begegnung ermöglichen.

Gerade Menschen, die sich aufgrund ihrer Lebenssituation zurückziehen, wenig sprechen oder Schwierigkeiten haben, Kontakte aufzubauen, können von einer niedrigschwelligen Begegnung profitieren.

Der Hund kann dabei:

  • Sicherheit vermitteln,
  • Nähe ermöglichen,
  • Freude auslösen,
  • Aufmerksamkeit binden,
  • Gesprächsanlässe schaffen.

Die Reaktionen des Menschen werden aufmerksam beobachtet und in die weitere Planung einbezogen.

19. Beispiel einer 45-minütigen Einheit

Ankommen – 5 Minuten

Begrüßung und Kontaktaufnahme.

Aktivierung – 10 Minuten

Bürsten, Füttern oder kleine Bewegungsaufgaben.

Hauptteil – 20 Minuten

Individuelle Zielsetzung, beispielsweise:

  • Kommunikation
  • Biografiearbeit
  • Bewegung
  • Wahrnehmung
  • kognitive Aktivierung

Ruhige Begegnung – 5 Minuten

Entspannter Kontakt mit dem Hund.

Abschluss – 5 Minuten

Verabschiedung und kurze Reflexion.

20. Angebotsmodelle

Einzelbegleitung

Individuelle tiergestützte Einheit.

Dauer: ca. 30–45 Minuten

Kleingruppe

2–5 Personen.

Dauer: ca. 45 Minuten

Regelmäßige Einrichtungstage

Ein fester Therapiehundetag in der Einrichtung.

Beispielsweise:

jeden Dienstag

Einzel- und Kleingruppentermine können miteinander kombiniert werden.

Projektangebote

Beispielsweise:

„Erinnerungen auf vier Pfoten“

„Aktiv mit Hund“

„Gemeinsam mit Hund“

„Hund und Demenz“

21. Zusammenarbeit mit Fachkräften

COLLIEGLÜCK versteht sich als Ergänzung zur Arbeit der bestehenden Fachkräfte.

Die Zusammenarbeit kann erfolgen mit:

  • Pflegefachkräften
  • Betreuungskräften
  • Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern
  • Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
  • Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten
  • Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten
  • weiteren Fachkräften der Einrichtung

Ziele und Rahmenbedingungen werden gemeinsam abgestimmt.

22. Individuelle Zielplanung

Vor Beginn eines längerfristigen Angebotes werden die Ziele gemeinsam mit der Einrichtung festgelegt.

Beispiele:

Kommunikation

„Die Person äußert während der Einheit mindestens einen Wunsch gegenüber der Fachkraft.“

Motorik

„Die Person führt eine gezielte Greifbewegung aus, um dem Hund ein Leckerli zu geben.“

Sozial

„Die Person beteiligt sich an einer gemeinsamen Aktivität mit mindestens einer weiteren Person.“

Kognition

„Die Person erinnert sich an den Namen eines früheren Haustieres.“

Emotional

„Die Person zeigt während der tiergestützten Begegnung positive emotionale Reaktionen.“

Die Ziele werden individuell angepasst.

23. Dokumentation

Der Verlauf wird fachlich dokumentiert.

Beobachtet werden können:

  • Kontaktaufnahme
  • Kommunikation
  • Aktivität
  • Stimmung
  • Aufmerksamkeit
  • Motorik
  • soziale Interaktion
  • Selbstständigkeit
  • besondere Reaktionen

Die Dokumentation dient der Qualitätssicherung und der nachvollziehbaren Entwicklung.

24. Tierwohl

Das Wohlbefinden der Therapiehunde hat höchste Priorität.

Der Hund ist kein Arbeitsmittel.

Er ist ein Lebewesen und Partner der Intervention.

Deshalb gelten klare Grundsätze:

  • individuelle Belastungsgrenzen werden berücksichtigt,
  • Einsätze werden zeitlich begrenzt,
  • ausreichende Pausen werden eingeplant,
  • Rückzugsmöglichkeiten stehen zur Verfügung,
  • Stresssignale werden beobachtet,
  • der Hund darf Interaktionen ablehnen,
  • bei Überforderung wird die Intervention beendet.

Das Tierwohl ist ein gleichwertiger Bestandteil der professionellen Planung.

25. Hygiene und Sicherheit

Vor jedem Einsatz werden die Voraussetzungen der jeweiligen Einrichtung berücksichtigt.

Dazu gehören insbesondere:

  • Gesundheitszustand des Hundes
  • regelmäßige tierärztliche Kontrollen
  • Parasitenprophylaxe
  • Fell- und Pfotenpflege
  • Händehygiene
  • geeignete Räumlichkeiten
  • Umgang mit Allergien
  • Umgang mit Ängsten
  • klare Regeln für den Kontakt
  • Rückzugsmöglichkeit für den Hund

Die jeweiligen Hygienevorgaben der Einrichtung werden berücksichtigt.

26. Datenschutz und Schweigepflicht

Personenbezogene Informationen werden vertraulich behandelt.

Dokumentationen erfolgen entsprechend den geltenden Datenschutzbestimmungen.

Informationen über Bewohnerinnen, Bewohner oder Klientinnen und Klienten werden ausschließlich im vereinbarten fachlichen Rahmen und mit den zuständigen Ansprechpartnern ausgetauscht.

27. Abgrenzung

Tiergestützte Therapie und Begleitung ersetzt keine ärztliche oder medizinische Behandlung.

Das Angebot versteht sich als fachlich fundierte Ergänzung bestehender Unterstützungs-, Pflege-, Betreuungs- und Therapieangebote.

Bei medizinischen oder therapeutischen Fragestellungen erfolgt die Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Fachkräften.

28. Qualitätssicherung

Die Qualität des Angebotes basiert auf dem Zusammenspiel von:

  • Fachkompetenz der Projektleitung
  • qualifiziertem Mensch-Hund-Team
  • individueller Zielplanung
  • strukturierter Durchführung
  • Dokumentation
  • Reflexion
  • Evaluation
  • Hygiene
  • Sicherheit
  • Tierwohl

Die Angebote werden regelmäßig reflektiert und an die Bedürfnisse der jeweiligen Einrichtung angepasst.

29. Nutzen für Einrichtungen

Durch COLLIEGLÜCK erhalten Einrichtungen ein individuell planbares Zusatzangebot.

Mögliche Vorteile:

  • zusätzliche Aktivierungsmöglichkeiten
  • Förderung sozialer Kontakte
  • neue Gesprächsanlässe
  • individuelle Begleitung
  • Abwechslung im Alltag
  • Förderung von Selbstständigkeit
  • Unterstützung bei Biografiearbeit
  • emotionale Begegnungsmöglichkeiten
  • Förderung von Teilhabe und Lebensqualität

 

 

 

30. Finanzierung

Die Finanzierung kann individuell vereinbart werden.

Mögliche Modelle:

Einzeltermine

Abrechnung pro Einheit.

Monatliche Kooperation

Regelmäßige feste Besuchstage.

Projektfinanzierung

Finanzierung über einen festgelegten Projektzeitraum.

Jahreskooperation

Langfristige Zusammenarbeit mit der Einrichtung.

Die Preise werden abhängig von:

  • Dauer
  • Gruppengröße
  • Anzahl der Personen
  • Anfahrtsweg
  • Vorbereitungsaufwand
  • Dokumentationsumfang
  • gewünschter Frequenz

individuell kalkuliert.

31. Mögliche Zusatzangebote

COLLIEGLÜCK kann perspektivisch weitere Angebote entwickeln.

„Erinnerungen auf vier Pfoten“

Tiergestützte Biografiearbeit.

„Aktiv mit Hund“

Bewegung und Aktivierung.

„Gemeinsam mit Hund“

Soziale Gruppenangebote.

„Hund und Demenz“

Individuelle und gruppenbezogene Angebote für Menschen mit Demenz.

„Tierische Begegnungen“

Niedrigschwellige Besuchsangebote für Bewohnerinnen und Bewohner.

„Mit allen Sinnen“

Tiergestützte Wahrnehmungsförderung.

 

 

 

 

 

 

 

32. Beispiel einer langfristigen Kooperation

Vormittag                             

Einzeltermine

Mittag

Pause für den Hund

Nachmittag

Kleingruppenangebote

Abschluss

Dokumentation und kurze Rücksprache mit der Einrichtung

So kann tiergestützte Intervention nachhaltig in den Einrichtungsalltag integriert werden.

33. Leitbild

Der Mensch steht im Mittelpunkt. Ein Collie kann Türen öffnen, für die es manchmal keinen Schlüssel gibt!

COLLIEGLÜCK möchte Menschen unabhängig von Alter, Behinderung oder Erkrankung dort begegnen, wo sie stehen.

Nicht das Defizit bestimmt die Begegnung.

Sondern die vorhandenen Fähigkeiten.

Der Hund kann dabei eine Brücke sein:

zwischen Mensch und Mensch,

zwischen Vergangenheit und Gegenwart,

zwischen Sprache und nonverbaler Kommunikation,

zwischen Rückzug und Begegnung,

zwischen Einschränkung und Selbstwirksamkeit.

34. Schlusswort

Manchmal braucht es keine großen Worte.

Manchmal reicht ein Hund, der sich neben einen Menschen setzt.

  • Ein Blick
  • Eine Berührung
  • Ein Lächeln
  • Eine Erinnerung
  • Ein Moment der Nähe

COLLIEGLÜCK möchte genau diese Momente ermöglichen und professionell begleiten.

Mit fachlicher Kompetenz, individuell ausgebildeten Mensch-Hund-Teams und einem klaren Blick auf die Bedürfnisse des Menschen.

Denn tiergestützte Arbeit bedeutet für uns:

  • Beziehung schaffen
  • Ressourcen entdecken
  • Aktivität ermöglichen
  • Teilhabe fördern
  • Lebensqualität stärken